Ein neuer 2-Milliarden-Euro-Förderrahmen der Europäischen Investitionsbank (EIB) für kommunale Wärmeinfrastruktur ist ab sofort für Anträge geöffnet. Gas-Free Cities-Unterzeichnerinnen und -Unterzeichner können ein vereinfachtes Schnellverfahren nutzen.
Der Fonds, der Teil des EU-REPowerEU-Pakets ist, richtet sich an Städte mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die eine rechtsverbindliche Verpflichtung zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Gebäudebestand nachweisen können. Die Gas-Free Cities Erklärung gilt in allen Unterzeichnergerichtsbarkeiten als eine solche Verpflichtung.
Was der Fonds abdeckt
Förderfähige Projekte umfassen:
- Großflächige Wärmepumpeninstallationen in öffentlichen Gebäuden
- Erweiterung und Umstellung von Fernwärmenetzen von Gas auf erneuerbare Energien
- Sanierungsprogramme für sozialen Wohnungsbau, Schulen und Krankenhäuser
- Machbarkeitsstudien und technische Planung für gasfreie Stadtteile
Anträge werden fortlaufend geprüft. Die EIB hat angegeben, dass der aktuelle Prüfzyklus etwa acht Wochen von der Einreichung bis zur Entscheidung dauert.
Wie Unterzeichnerstädte einen Antrag stellen können
Das Gas-Free Cities-Kampagnenteam hat ein detailliertes Informationsschreiben für Unterzeichnerstädte vorbereitet, das die Antragsanforderungen und die spezifische Formulierung für die Bezugnahme auf die Erklärung in Förderanträgen erläutert.
Städte, die das Informationsschreiben erhalten möchten, können das Kampagnenteam über das Kontaktformular erreichen. Das Team kann für fortgeschrittene Planungsprojekte auch Erstgespräche mit EIB-Programmbeauftragten arrangieren.